Prozessmodell der Emotionsregulation
Auch bekannt als: Emotion regulation · Cognitive reappraisal · Expressive suppression · ERQ framework
Emotionsregulation bezieht sich auf die Prozesse, durch die Individuen beeinflussen, welche Emotionen sie haben, wann sie sie haben und wie sie diese erleben und ausdrücken. Das Prozessmodell unterscheidet fünf Strategiefamilien, die danach geordnet sind, wann sie in den Emotionsgenerierungsprozess eingreifen: Situationsauswahl, Situationsmodifikation, Aufmerksamkeitsallokation, kognitive Uminterpretation (Reappraisal) und Reaktionsmodulation (Unterdrückung). Reappraisal und Unterdrückung sind die beiden am meisten untersuchten Strategien, da sie frühe versus späte Intervention darstellen.
- Quelle:
- Gross, J. J. (1998). The emerging field of emotion regulation: An integrative review. Review of General Psychology, 2(3), 271-299. Gross, J. J., & John, O. P. (2003). Individual differences in two emotion regulation processes: Implications for affect, relationships, and well-being. Journal of Personality and Social Psychology, 85(2), 348-362.
Konstrukte
Noch keine Konstrukte dokumentiert.
Instrumente
- Emotion Regulation Questionnaire(ERQ)Gross, J. J. & John, O. P.2003
Tests, die auf dieser Theorie basieren
Noch keine Tests auf dieser Theorie aufgebaut.