Theorie des Wahrgenommenen Stresses
Auch bekannt als: PSS Model · Cohen Stress
Theorie, wonach Stress nicht durch objektive Ereignisse bestimmt wird, sondern durch das Ausmaß, in dem Situationen als unvorhersehbar, unkontrollierbar und überlastend eingeschätzt werden. Wahrgenommener Stress spiegelt die Kluft zwischen Anforderungen und Bewältigungsressourcen wider und ergibt zwei Faktoren: wahrgenommene Hilflosigkeit und wahrgenommene Selbstwirksamkeit.
- Quelle:
- Cohen, S., Kamarck, T., & Mermelstein, R. (1983). A global measure of perceived stress. Journal of Health and Social Behavior, 24(4), 385-396.
- DOI:
- 10.2307/2136404
Konstrukte
Wahrgenommene Hilflosigkeit
Das Ausmaß, in dem Lebenssituationen als unvorhersehbar, unkontrollierbar und überlastend eingeschätzt werden — die zentrale Stressorkomponente des wahrgenommenen Stresses (Cohen et al., 1983).
Wahrgenommene Selbstwirksamkeit
Das Ausmaß, in dem sich eine Person in der Lage fühlt, Probleme zu bewältigen, wichtige Dinge zu kontrollieren und Ärgernisse zu handhaben — die Bewältigungsressourcen-Komponente des wahrgenommenen Stresses (Cohen et al., 1983).
Instrumente
- NOESIS-Skala für Wahrgenommenen StressNOESIS2026