Ist das ein IQ-Test?
Nein. Er misst eine einzige, enge Sache: die Neigung, eine intuitive Antwort zu prüfen, bevor man sich auf sie festlegt. In der Forschungsliteratur korreliert diese Neigung mit Maßen kognitiver Fähigkeit, aber ein Assessment mit 12 Multiple-Choice-Items ist kein Intelligenztest, und Ihr Ergebnis ist kein IQ. Eine niedrige Zählung heißt nur, dass die Fallen an diesem Tag bei Ihnen funktioniert haben.
Kann ich es wiederholen?
Ja, aber das zweite Ergebnis bedeutet etwas anderes. Diese Items verlieren einen Teil ihres Bisses, sobald Sie die Erklärungen gesehen haben: Sie unterdrücken keine Intuition mehr, Sie erinnern sich an eine Antwort. Vorherige Bekanntheit bläht Ergebnisse auf; genau das ist den klassischen Reflexionsproblemen in zwei Jahrzehnten Berühmtheit passiert, und deshalb haben wir neue geschrieben. Behandeln Sie eine Wiederholung als Wiederholung des Stoffs, nicht als neue Messung.
Warum haben Sie nicht die berühmten Originalprobleme verwendet?
Zwei Gründe. Erstens gehören die klassischen Items zu den meistverbreiteten Rätseln der Welt; Studien von 2016 fanden, dass rund die Hälfte der Online-Befragten sie bereits kannte, und vorherige Bekanntheit bläht Ergebnisse messbar auf. Geld für einen Wert auf Problemen zu nehmen, die Sie vielleicht schon kennen, hieße Geld für Rauschen zu nehmen. Zweitens stehen diese Items in Zeitschriftenartikeln unter Verlags-Copyright, ohne Lizenz für kommerzielle Wiedergabe. Neue Items lösen beide Probleme auf einmal.
Heißt ein niedriger Wert, dass ich nicht klug bin?
Nein. Er heißt, dass bei diesen zwölf Problemen die eingebauten intuitiven Antworten öfter durch Ihre Prüfung gerutscht sind als nicht, was das häufigste menschliche Ergebnis ist. Menschen mit starker formaler Ausbildung fallen darauf herein, wenn sie müde oder in Eile sind. Der nützliche Teil einer niedrigen Zählung ist der kommentierte Lösungsschlüssel: Jede Erklärung zeigt den genauen Zug der Falle, und dieses Muster lässt sich lernen.
Gibt es ein Zeitlimit?
Nein. Nachdenken ist genau der Punkt, also drängt Sie hier nichts zu schnellen Antworten. Nehmen Sie sich die Zeit, den Sog der offensichtlichen Antwort zu spüren und sie dann zu prüfen. Worum wir bitten: ohne Taschenrechner und ohne Suche antworten. Die Arithmetik ist bewusst leicht, und ein Nachschlagen würde aus einer Reflexionsmessung eine Tippübung machen.
Kann eine Firma damit Bewerber auswählen?
Wir raten davon ab und kennzeichnen diesen Test als ungeeignet für Einstellungsentscheidungen. Er läuft unbeaufsichtigt, die Antwort auf jedes Reflexionsproblem ist im Netz zu finden, und ein motivierter Bewerber kann sich vorbereiten. Er taugt zur Selbsterkenntnis und als Gesprächseinstieg über Entscheidungsgewohnheiten im Team, nicht als Auswahlfilter.