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Persönlichkeit

Sensationssuche

Auch bekannt als: SSS · Zuckerman Sensation Seeking

Theorie, dass sich Individuen in ihrem optimalen Stimulationsniveau unterscheiden, wobei Sensationssuchende neuartige, komplexe und intensive Erfahrungen anstreben. Unterscheidet gefährliche Nervenkitzelsuche (körperliches Risiko), impulsive Sensationssuche (spontanes Verhalten) und kalkulierte Nervenkitzelsuche (kontrolliertes Eingehen von Risiken).

Quelle:
Zuckerman, M. (1994). Behavioral Expressions and Biosocial Bases of Sensation Seeking. New York: Cambridge University Press.

Konstrukte

Gefährliche Nervenkitzelsuche

Anziehung zu körperlich gefährlichen Aktivitäten und Situationen, die mit Verletzungsrisiko verbunden sind (Zuckerman, 1994).

Impulsive Sensationssuche

Impulsiv handeln, unvorhersehbare und spontane Dinge ohne Planung tun (Zuckerman, 1994).

Kalkulierte Nervenkitzelsuche

Bereitschaft, kontrollierte Risiken einzugehen — selbstsicheres Eingehen von Risiken im Bewusstsein möglicher Folgen (Zuckerman, 1994).

Instrumente

  • IPIP-Skalen zur Sensationssuche(IPIP-SS)Goldberg, L. R. (IPIP), measuring constructs of Zuckerman, M.1999

Tests, die auf dieser Theorie basieren

Sensationssuche | NOESIS